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USA-Reise im Juni, Virginia: Hinweise, Tipps?

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LTD1972
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Re: USA-Reise im Juni, Virginia: Hinweise, Tipps?

Beitrag von LTD1972 » 17. Mär 2019, 23:04

Könnte noch die Belmont Farm Distillery in Culpeper empfehlen. Da wird der Climax Moonshine hergetellt. Gibt leckere Kostprobe da.
WP_20180620_010.jpg

Vincentvega
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Beitrag von Vincentvega » 11. Jun 2019, 14:06

So... Morgen gehts los. Hab mir ein kleines Büchlein gekauft in das alle Infos reingeschrieben wurden. Bin sehr gespannt was mich so erwartet. Bis in zwei Wochen!

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burnout
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Beitrag von burnout » 11. Jun 2019, 15:27

Viel Spaß Björn! Und poste mal ein paar Fotos von unterwegs :)
Gruß
Christian

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Vincentvega
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Beitrag von Vincentvega » 2. Jul 2019, 07:32

Hallo zusammen...
letzte Woche bin ich wieder nach D. zurück gekommen. Meine Kamera im Handy hat nach zwei Tagen Ihren Dienst eingestellt, am letzten Tag funktionierte sie dann wieder. Daher gibt es keine Bilder, bzw. keine die hier jemanden interessieren könnten...
Ein Reisebericht in Stichworten (ich war in Virginia und North Carolina unterwegs, also nur Ostküste):
Was habe ich erlebt: Ich konnte bei Freunden unterschlüpfen und habe daher in einem "echten" amerikanischen Haus gelebt. Von dort aus habe ich mehrere Touren unternommen und auch die Nachbarn kennengelernt. Durch meine Freunde konnte ich auch mit auf eine Party auf einem Weingut (als ich gerade auf Touren war, war die Feier aber irgendwie vorbei, also 22:30). Darüber hinaus habe ich einen Zugang zum Fort Eustis bekommen und habe bei einer Übergabezeremonies des Tradoc (Training and doctrine command) teilnehmen können. Natürlich habe ich auch so ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut... Unter anderem habe ich einen Roadtrip nach Roanoke gemacht. Abernds n Burger gegessen. Danach in einer Bar gewesen. Zuerst mit der Barkeeperin Tequila getrunken und Bingo gespielt. Anschließend mit dem Live-Musiker weitergemacht und noch in seine Stammkneipe weiter gezogen... Ich habe mir auch den Militärfriedhof Arlington angesehen und bin den Skyview Drive entlang gefahren (160KM lang "Aussicht").
Die "kleinen" Unterschiede, die mir aufgefallen sind:
- das Wasser schmeckt nach Chlor
- Häuser sind größer aber dafür eben aus Holz und relativ hellhörig. War jetzt nicht unbekannt. Aber eben mal zwei Wochen in einem zu leben ist ne Erfahrung. Ist jetzt weder positiv noch negativ gemeint. Hat halt alles seine Vor- und Nachteile.
- alles ist etwas größer: Bin in Norfolk an einer Marinebasis vorbeigefahren, da lagen drei Flugzeugträger am Kai. In Ford Eustis sind mehr Hubschrauber stationiert als die Bundeswehr überhaupt hat (und da rede ich nicht von einsatzbereiten Flugmustern). In Washington, Smithonian Luft und Raumfahrtmuseum: In einem riesigen Hangar sind unter anderem ein Blackbird, eine Concord und ein Spaceshuttle untergebracht. Darunter noch jede Menge andere Flieger. Auch eine Menge deutschen Materials aus dem zweiten Weltkrieg. Die bekommet man hier gar nicht mehr zu sehen... Klar, wurden halt nach KRiegsende mitgenommen.
- Kreditkarten: Man kann damit fast alles zahlen. Ich mag es nicht. Bin doch eher ein Freund des Bargeldes. Da kann ich für mich persönlich besser den Überblick halten.
- Auch die kleinste Kleinstadt hat mindestens zwei Fahrspuren in beide Richtungen. Autofahren empfand ich also als recht entspannend.
- Mit dem Fahrrad oder zu Fuß ist man ein "Sonderling". Fahrradwege habe ich gar keine gesehen. Fußwege sind eher eine Besonderheit. ALLES wird mit dem Auto erledigt.
- Einkaufen: Alles wird in Plastiktüten verpackt. Wasser in Plastikflaschen sind grundsätzlich Einweg. Aber auch Glasflaschen. Das mag manch einem bewusst sein. Ich habe zumindest für die Wasserflaschen den Kasten gesucht. Gibt's aber nicht...
- Partys und Feiern werden mit Einweg-Geschirr bestritten. Selbst auf einer etwas "gehobenen" Feier auf einem Weingut (hab sogar ne Auster probiert... Ne. nich meins) war das Silberbesteck dann aus Plastik. War spannend weil ich ein anderes Gewicht erwartet hatte...
Das, was mir wirklich gut gefallen hat waren die Smoke- und Barbecue-Läden. Ich habe wirklich einige sehr leckere Burger, Pulled Porc und Brisket-Gerichte genossen. Und auch Mac n Cheese. Und Bohnen in Barbecue-Soße. Mjamm.
Mein Gesamtfazit: War schön das alles mal gesehen zu haben. Muss da aber nicht jedes Jahr hin und Urlaub machen (das liegt aber wohl eher auch an den langen Flugzeiten, ich hasse das...).
(P.S. Das schmierige Motel habe ich mir übrigens dann doch gespart. (-: )

Vincentvega
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66er Kadett "Fichtenelch"

Beitrag von Vincentvega » 2. Jul 2019, 11:37

Nachtrag: Ich sagte es ja schon, mit dem Auto fahren fand ich ganz angenehm. Dazu gehört auch die relativ einfach Orientierung da bei den Highways/Interstate immer die Himmelsrichtung mit angegeben ist. In D muss man halt wissen welche größere Stadt in Richtung Norden/Süden/Osten/Westen liegt...

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