289 Neuaufbau nach Nockenwellenlager schaden

Vergaser läuft nicht? Die Karre bremst nicht oder ihr habt andere technische Probleme? Hier gehört's rein!
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wolf50
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289 Neuaufbau nach Nockenwellenlager schaden

Beitrag von wolf50 » 1. Dez 2022, 05:55

Hallo

Mache bei einem 289 einen Neuaufbau nach einem Nockenwellenlager schaden.
Möchte von untern bis mittlerem Drehzahlbereich mehr Dampf heben, ansonsten soll er zum Cruisen sein.

Kurbelwelle bleibt die Originale, Kolben und Ringe neu, da habe ich die.

https://stang-parts.de/de/motor/8975-23 ... grosse-030

https://stang-parts.de/de/motor/8968-14 ... lasma_moly

Habe mir auch andere Köpfe gekauft, und zwar die Hier

https://www.summitracing.com/parts/flk-203-505ft

Jetzt wehre da die frage an die Profis, welche Komponenten sollte ich jetzt verbauen, da ich 0 Ahnung habe, was man da nehmen könnte.Hab mir sagen lassen das die verbauten Federn im Kopf zu hart wehren? Gibt es da ein sett mit Nockenwelle und Stößel +Federn? Wehre euch sehr dankbar für eure Hilfe.


lg
Wolfgang

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Beitrag von Braunschweiger » 1. Dez 2022, 14:31

Darf ich fragen, warum du andere Köpfe gekauft hast und nicht bei deinen Serienköpfen bleibst?
Du musst nun deine ganze Basis umstricken, Nockenwelle, Stößelstangen, Kipphebel plus die Geometrie des Ventiltriebs überprüfen, da sicherlich die originale Länge der Stößelstangen nicht mehr passt.
Das was die Köpfe können, nutzt du bei weiten nicht aus, das hättest du mit Serienköpfen, die ein wenig geportet wurden, billiger haben können.
Davon ab, das du die Köpfe sicher nicht mit einer Performer, oder ähnlichen Ansaugbrücken fahren kannst/solltest, da die Ansaugkanäle von den Köpfen deutlich größer sind, ergo wird wohl eine Edellbrock RPM draufgehören, da die größere Kanäle hat, aber auch für Drehzahl gebaut wurde dann wird es aber unter der Haube eng, da sie höher baut.
Für deine Zwecke hätte ich mich am A Code orientiert, sauber zusammengebaut und Spaß gehabt.
Die Kolben hättest du ja dafür, die Nockenwelle vom A-Code oder ähliches würde es schon in die Richtung bringen die du suchst
Gruß Harald

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Snickers
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Beitrag von Snickers » 1. Dez 2022, 17:28

Also ich bin Grundsätzlich fürs Selber machen, wenn Grundkenntnisse vorhanden sind. Motorenbau sollte man können und vor allem wissen was man braucht und nicht einfach drauf los Kaufen. In Deinem Fall würde ich mir einen Motorenbauer suchen der das ganze macht für Dich, dann Läuft das ganze auch. Mfg 😎

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wolf50
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Beitrag von wolf50 » 1. Dez 2022, 18:15

Hallo Harald

Ich war mit den Motor Teilen beim Abudi der hat sich das ganze angesehen und der meinte die Köpfe zu revidieren kostet genauso viel wie neue Köpfe deswegen der Kauf der Köpfe aber ich möchte hier jetzt keinen die schuld geben.
Jetzt habe ich die Köpfe schon, jetzt kann ich nur noch das beste draus machen.
Nockenwelle brauche ich sowieso eine neue da die Alte riefen, hat durch den Lagerschaden.


gruss
Wolfgang

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Beitrag von Braunschweiger » 2. Dez 2022, 08:57

Wenn du diesen Schritt gehen willst und du dir das bewusst bist, ist es in Ordnung.
Läßt du deinen Motor bauen, oder willst du dich da selber versuchen?
Im zweiten Fall würde ich mir passende Lektüre besorgen.
Zb
https://www.rsb-parts.de/literatur/rest ... k-260-351w
https://www.buecher.de/shop/technik--fa ... /23588860/

Danach hatte ich damals meinen Motor neu aufgebaut.
Und Messwerkzeug wirst du brauchen.
Und du solltest die Federrate der Ventilfedern in Erfahrung bringen.
In meinen Augen ist der Ventiltrieb das Herz das Motors, ein Bauteil das nicht dazu passt oder nicht sauber eingepasst wurde und dein schöner Motor ist Keks, alle Lagerspiel kontrollieren, Kolben und Bohrung messen, Ringstoßspiel checken, beim Zusammenbau sauber einmessen.

Gruß Harald

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Beitrag von wolf50 » 2. Dez 2022, 12:19

Hallo Harald

Messwerkzeuge habe ich schon zu Hause, Lecktüre brauche ich noch zwecks Federrate. Wo könnte Mann die in Erfahrung bringen?
Ansonsten kann ich mich nur an die Beschreibung halten, die bei Summit Racing ist.
Wenn die federn zu hart sind, wieso sind dann welche verbaut?
Die Ferdern die verbaut sind, haben einen Durchmesser von 1,460 Zoll, wenn ich jetzt ein Set kaufe mit Nockenwelle und Stößel + Federn müssen die Ferdern im set denselben Durchmesser haben oder ist das egal?

Lg
Wolfgang

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Beitrag von Havefun » 2. Dez 2022, 15:00

Wer sagt das die Federn zu stark sind und wie begründet er das?
Die passen für flat tappet cams bis .055“ lift
Grüße
Ralf

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Beitrag von Braunschweiger » 2. Dez 2022, 15:36

Der Federdurchmesser sollte schon der selbe sein, da der Springseat und der Spring Retainer das Maß vorgebeben, gute Kopfhersteller stellen die Maße zu Verfügung, in wie groß der Durchmesser sein darf wenn du auch die Springretainer mit wechselst, dazu musst du auch den Winkel der Ventilfederkeile kennen damit es wieder zusammen passt, die freie Länge der Feder und die komprimierte Länge ist wichtig.
Die Feder, die in den Köpfen verbaut sind wären für eine Solid Flat Tappet geignet, sowas wie K-Code oder vom BOSS, gute Nockenwellen 8-)
Für Hydraulik Flat Tappet wären sie zu steif und würden den Ventiltrieb zu stark stressen.
Eigentlich hast du schon alles für einen schönen K-Code/Boss Clone :mrgreen:.
Die haben auch ein schönes Drehmoment, weiß ich aus eigener Erfahrung :).
Gruß Harald

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Beitrag von wolf50 » 2. Dez 2022, 15:40

Hallo Ralf

Das ist einer von einem andren Forum, er meint, dass die Federn zu hart seien und die Flat tappet schon beim Einlaufen zerstören würde.
Ich habe mir nochmal die Beschreibung angesehen, dass die Köpfe eigentlich eh Standartköpfe sind
mit der Leerlaufdrehzahl bis 5500 U / min betrieben werden kann.
Dann hättest du keine bedenke, die Köpfe so einzusetzen wie sie sind?

Grüsse
Wolfgang

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Beitrag von wolf50 » 2. Dez 2022, 15:45

Hallo Harald

Hättest du eventuell eine Einkaufsliste, die mir hier weiter hilft ;) ?Oder welche Komponenten würdest du nehmen?
Bin für jede Hilfe dankbar.

Grüsse
Wolfgang

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