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Zündungsproblem

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burnout
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Zündungsproblem

Beitrag von burnout » 7. Sep 2019, 06:55

Moin zusammen,

ich habe ein Problem am 67er Mustang, bei dem wir langsam ratlos sind. Folgende Ausgangslage: 302 cui, umgebaut auf Aluköpfe mit neuer Nockenwelle. Der Motor hat schon erfolgreich die Einlaufphase der Nockenwelle überstanden. Da der Motor aber Nebenluft gezogen hat, habe ich die Summit Alu-Ansaugbrücke noch einmal runtergenommen und neu eingedichtet.
Danach bekomme ich ihn nicht mehr an. Im Verteiler ist eine Pertronix I verbaut. Die Zündspule liefert definitiv Strom. Aber weiterverteilt wird nix, an der Zündpistole kommt kein Blitz. Wir haben das Kabel von der Zündspule zur Kappe getauscht, den Verteilerfinger 3x getauscht, die Verteilerkappe ebenfalls getauscht.
Irgendwann haben wir gemerkt, dass ich vergessen hatte, das Massekabel von Karosse zu Block beim neu Eindichten der Ansaugbrücke wieder anzuschließen. Das haben wir dann nachgeholt, aber leider hat das nichts geändert. Dann hatten wir die Vermutung, dass die Pertronix dadurch einen weg bekommen hat. Da ich noch eine Pertronix III mit Flame Thrower III Zündspule hatte, haben wir auch die eingesetzt - aber es gibt keine Veränderung.


Und jetzt sind wir langsam ziemlich ratlos. Warum kommt kein Zündfunke zu einem der Zündkabel, wenn die Spule aber definitiv den Funken in die Kappe liefert?


Hat jemand sinnvolle Ideen hierzu?
Gruß
Christian

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inschenoer
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Beitrag von inschenoer » 7. Sep 2019, 09:34

Moin,

dann bleibt ja nicht mehr viel - eigentlich nur noch der Hallgeber zum Zünd(Pertronix)-Modul, der dem Modul den Stand des Verteilers zum Zünden mitteilt (wobei ich das fast nicht glaube).
Wie hast Du denn getestet, ob die Zündspule auch wirklich eine Zündspannung liefert?
- Marcus

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Beitrag von Braunschweiger » 7. Sep 2019, 13:11

Zündkabel aus der Zündspule mal gegen Masse gehalten, funkt es dann?
12V an der Pertronix III liegen an, Verteiler blieb drinnen beim Ansaugspinnen ausbauen?
Direkt mal 12V auf die Zündung gegeben?
Verteilerfinger dreht beim starten?
Falls die Zündung zu lange, bei der Pertronix 1, an war, kann die schon sterben, das mag die nicht,
bei der III soll es nichts ausmachen, ich teste so etwas lieber nicht und mache brav immer die Zündung aus.
Gruß Harald

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burnout
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Beitrag von burnout » 7. Sep 2019, 15:19

Zündkabel aus Zündspule auf Masse bringt Funken. Auch wenn ich die Zündpistole direkt an dieses Kabel hänge, blitzt es.
Den Verteiler hatte ich gezogen, der Verteiler dreht aber und der Verteilerfinger läuft mit.
Dass die Pertronix I wg. mangelnder Masse abgeraucht ist, hatten wir in Verdacht und daher auf die Pertronix III mit passender Zündspule gewechselt. Einen externen Hallgeber gibt es ja nicht.

An der Zündspule kamen nur 6 Volt an, aber das kamen sie immer und es hat nie Probleme gemacht. Müssen mit der Pertronix III zwingend 12 Volt ankommen?
Gruß
Christian

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Beitrag von Braunschweiger » 7. Sep 2019, 15:32

Ja, die Spule und der Geber benötigen 12 V.
Bei der Pertonix 1 funktioniert das mit dem Wiederstandskabel und der Orginalen Zündspule wenn der Kabelbaum noch ok ist, bin so auch gefahren.
Bei der Pertonix III habe ich 12V angelegt

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Beitrag von burnout » 7. Sep 2019, 16:39

Gut, dann habe ich zumindest da schonmal einen Anhaltspunkt, das teste ich mal aus.
Gruß
Christian

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Beitrag von Henk » 7. Sep 2019, 17:36

Dafür könnte man ja zum Testen ein Kabel vom Pluspol der Batterie an die Spule legen bevor man da gleich wieder ein Relais setzt.

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Beitrag von birdman » 7. Sep 2019, 19:55

Ich weiß nicht, ob dir das hilft, aber ich schreibs einfach mal.....
Bei mir habe ich eine Pertronix I mit originaler Ford Zündspule verbaut. Das Zuleitungskabel vom Zündschalter ist ein Widerstandskabel, was ca. 6V an die Spule gibt. Dann wollte ich eine Flame Trower Spule einbauen und hab sie an die 12V vom Zündschloss gelegt - Ergebnis war, dass nach ca. 20 km die Pertronix I abgeraucht ist - genau, als der TÜV die Kiste auf die Rolle fahren wollte. Da ich bei Elektronik eh immer skeptisch bin, hab ich grundsätzlich einen Unterbrechersatz im Wagen. Also Pertronix raus - Unterbrecher wieder rein - löppt.....
Später dann eine neue Pertronix I wieder rein, die Flame Trower wieder raus und die originale Ford Zündspule wieder rein und das Ding löppt wieder .....
das Leben ist zu kurz, um kleine,hässliche Autos zu fahren....

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Beitrag von inschenoer » 9. Sep 2019, 06:11

burnout hat geschrieben:
7. Sep 2019, 15:19
Einen externen Hallgeber gibt es ja nicht.
Sorry, war auf dem HEI-Verteiler-Trip, habe bei mir auf HEI & Pertronix umgebaut, da gibt es auch noch einen externen Hall-Geber.
By the way, da fällt mir ein, falls ein Drehzahlmesser, der original die Zündspannung zur Spule (Widerstandsleitung) durchschleift, verbaut ist, dann soll er wohl mit Pertronix III nicht mehr funktionieren - nicht, dass Du, wenn er wieder laufen sollte nach dem nächsten fehler suchst.

- Marcus

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Beitrag von Dude » 9. Sep 2019, 07:12

Den Magnetring der Pertronix hast du nicht gewechselt seit der erfolgreichen Einlaufphase, richtig?
Ansonsten wäre das ein Kandidat, da es ab Werk auch fehlerhafte Ringe gibt.
Michael
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