• Willkommen auf Fomoco.eu
  • Herzlich willkommen im Forum für US-Ford-Klassiker!

    In diesem Forum bieten wir Austausch und Infos zu allen klassischen US-Cars der Ford Motor Company. Egal ob Ihr einen Ford, Mercury, Lincoln oder Edsel fahrt - hier seid ihr willkommen Euch zu beteiligen.
    Hier geht es los: Jetzt registrieren!

Oldtimer überwintern

Vergaser läuft nicht? Die Karre bremst nicht oder ihr habt andere technische Probleme? Hier gehört's rein!
Antworten
Steppel87
Beiträge: 223
Registriert: 1. Feb 2019, 22:31
Fuhrpark: 13er Ford Mustang GT, 302CUI
73er Ford Ranchero GT, 351C-CJ

Oldtimer überwintern

Beitrag von Steppel87 » 10. Okt 2019, 11:34

Wie ein KfZ überwintert werden sollte, ist mir soweit bewusst. Aber wie sieht es bei Oldi's mit Vergasern aus?

Es kann doch durchaus möglich sein das über die Zeit der Sprit aus dem Vergaser entweicht und diverse Düsen, Nadel und Schwimmer "verkleben" könnten, oder?
Was kann man tun um dem entgegen zu wirken?

Was sind eure Erfahrungen hierzu und welche Tips gibt es, damit das gute Stück im Frühjahr problemlos anspringt?
Hubraum statt Wohnraum :lol:

Benutzeravatar
MikeMayers
Beiträge: 5
Registriert: 15. Okt 2019, 21:00
Wohnort: Pfarrkirchen
Website: http://www.look-at-this.de
Fuhrpark: Mustang Coupé, Bj.68

Beitrag von MikeMayers » 18. Okt 2019, 20:24

Habe ich mich selber auch schön öfters gefragt.
Hatte bisher aber noch nie Probleme bei meinem Edelbrock nach Monaten, oft schon Jahren :|

Ich hatte mir mal gedacht leerlaufen lassen. Spritzufuhr unterbrechen und warten bis er ausgeht. Dann ist nix mehr im Vergaser, der Rest verflüchtigt sich schnell und er wäre "trocken" und kann durch längeres stehen des Benzins nicht "verkleben".

Wäre das eine Lösung?
Grüße
mike 8-)

Steppel87
Beiträge: 223
Registriert: 1. Feb 2019, 22:31
Fuhrpark: 13er Ford Mustang GT, 302CUI
73er Ford Ranchero GT, 351C-CJ

Beitrag von Steppel87 » 18. Okt 2019, 20:45

Dies klingt nach einer Lösung, aber wenn du selbst nach so langer Standzeit nie Probleme hattest und auch kein anderer schreibt, das die Vergaser "verkleben", dann kann ich es scheinbar so belassen...

Ich hoffe ja auch nur auf Standzeiten von max. 3 Monaten.

Will nur selbstgemachten Ärger vermeiden, wenn ich es hätte verhindern können.
Hubraum statt Wohnraum :lol:

Benutzeravatar
MikeMayers
Beiträge: 5
Registriert: 15. Okt 2019, 21:00
Wohnort: Pfarrkirchen
Website: http://www.look-at-this.de
Fuhrpark: Mustang Coupé, Bj.68

Beitrag von MikeMayers » 18. Okt 2019, 20:53

Der Winter war bis jetzt nie ein Problem.
Nach 7 Jahren hatte ich den Vergaser jetzt mal auseinander wegen Setup Änderung und folglicher neuer Bedüsung.
Der war nicht auffällig dreckig oder sonstwas - innen. Aussen schon etwas :lol:
Grüße
mike 8-)

Benutzeravatar
burnout
Administrator
Beiträge: 1040
Registriert: 22. Mär 2017, 11:55
Wohnort: Bramsche
Website: http://www.my-mach1.com
Fuhrpark: 1967 Mustang [302 cui] | 1967 Galaxie 500 [390 cui FE] | 1967 Fairlane 500 Ranchwagon [289 cui] | 1969 Mustang Mach 1 [351 cui]

Beitrag von burnout » 19. Okt 2019, 08:31

Ich weiß nicht, wer sein Auto hier noch komplett einmottet, aber ich persönlich fahre auch im Winter bei gutem Wetter. Hier im nördlichen Teil der Republik haben wir ja auch kaum noch Schnee - geschweige denn Frost - und daher auch kaum Tage, in denen Salz auf den Straßen liegt.

Beim Vergaser hätte ich wenig Sorgen, da hatte ich auch noch nie Probleme mit. Ansonsten der Vollständigkeit halber:
Wenn Du den Wagen komplett wegstellen willst, würde ich den Reifendruck erhöhen, so dass Du keine Standplatten bekommst. Dann den Tank komplett vollmachen, damit sich durch den Sauerstoff kein Rost bilden kann. Einige empfehlen noch einen Spritstabilisator bedingt durch den Biosprit-Anteil im heutigen Benzin. Vor dem Einmotten einen Ölwechsel mit Filter machen, dann bekommst Du auch mehr Schwebstoffe mit raus als wenn Du es zur neuen Saison machst.
Batterie mit ins Warme nehmen und ans Erhaltungsgerät packen. Gibts immer wieder bei Aldi und Lidl...
Und für Belüftung der Garage sorgen bzw. im Innenraum einen Entfeuchter reinlegen, damits innennicht stockt. Ist aber eigentlich nur notwendig, wenn der Wagen feucht steht.

Ich glaub das wars, ansonsten möge man mich ergänzen.
Gruß
Christian

--
"Racing is life. Anything before or after is just waiting." -- Steve McQueen

Sally67
Beiträge: 442
Registriert: 12. Apr 2017, 14:26
Wohnort: Nicht weit vom Dirk
Fuhrpark: 67er Mustang Coupé,
351W,Sauterne Gold
98er Z3 Roadster 171cui
15er Mini Cooper S 122cui
Alltagsschlurre 09er VW Caddy

Beitrag von Sally67 » 19. Okt 2019, 12:37

burnout hat geschrieben:
19. Okt 2019, 08:31
Ich weiß nicht, wer sein Auto hier noch komplett einmottet, aber ich persönlich fahre auch im Winter bei gutem Wetter. Hier im nördlichen Teil der Republik haben wir ja auch kaum noch Schnee - geschweige denn Frost - und daher auch kaum Tage, in denen Salz auf den Straßen liegt.

Beim Vergaser hätte ich wenig Sorgen, da hatte ich auch noch nie Probleme mit. Ansonsten der Vollständigkeit halber:
Wenn Du den Wagen komplett wegstellen willst, würde ich den Reifendruck erhöhen, so dass Du keine Standplatten bekommst. Dann den Tank komplett vollmachen, damit sich durch den Sauerstoff kein Rost bilden kann. Einige empfehlen noch einen Spritstabilisator bedingt durch den Biosprit-Anteil im heutigen Benzin. Vor dem Einmotten einen Ölwechsel mit Filter machen, dann bekommst Du auch mehr Schwebstoffe mit raus als wenn Du es zur neuen Saison machst.
Batterie mit ins Warme nehmen und ans Erhaltungsgerät packen. Gibts immer wieder bei Aldi und Lidl...
Und für Belüftung der Garage sorgen bzw. im Innenraum einen Entfeuchter reinlegen, damits innennicht stockt. Ist aber eigentlich nur notwendig, wenn der Wagen feucht steht.

Ich glaub das wars, ansonsten möge man mich ergänzen.
Hi Christian,
passt alles so wie du gesagt hast.
Eins würde ich noch machen,die Kühlflüssigkeit auf mindestens 25°- einstellen.
Nicht jede Garage/Halle bleibt warm. Ich hatte z.B. schon 16°- in meiner freistehenden Halle :shock:
Gruß und
immer gutes Heimkommen.
Martin mit Sally

Benutzeravatar
Braunschweiger
Beiträge: 376
Registriert: 31. Mär 2017, 21:39
Wohnort: Baunschweig
Fuhrpark: 1968er Ford Mustang

Beitrag von Braunschweiger » 19. Okt 2019, 18:01

Ich bewege den Mustang auch im Winter wenn die Straße trocken und Salzfrei sind.
Also nix mit einmotten :)
Gruß Harald

Benutzeravatar
Fairlane 63
Beiträge: 164
Registriert: 11. Jan 2018, 22:29
Wohnort: Harzvorland
Fuhrpark: 1963 fairlane 500 2door ht coupe
2008 vw t5

Beitrag von Fairlane 63 » 19. Okt 2019, 22:10

Braunschweiger hat geschrieben:
19. Okt 2019, 18:01
Ich bewege den Mustang auch im Winter wenn die Straße trocken und Salzfrei sind.
Also nix mit einmotten :)
Gruß Harald
Genau so Handhabe ich das seit 6 Jahren ohne Probleme auch 😎
Mfg Basti

Benutzeravatar
Parklane
Beiträge: 114
Registriert: 15. Mai 2019, 18:38
Wohnort: Haltern am See
Fuhrpark: Mercury Parklane 1965

Beitrag von Parklane » 20. Okt 2019, 18:02

Es kann sein das mein Auto auch mal 4 Monate am Stück im Winter steht,
ich habe da noch nie irgendwelche Vorkehrungen gemacht, Luftdruck der Reifen sollte natürlich passen, ggf. wirklich etwas erhöhen wenn es denn fest geplant ist , wenn der Tank aus Blech ist, den dann voll zu machen ist natürlich auch nützlich.
Ich habe einen Trennschalter und somit habe ich auch noch nie Probleme mit der Batterie gehabt, wenn die gesund ist startet de den Motor dann auch locker, selbst bei dem georgel bis der Sprit mal wieder im Vergaser ist.
Ich habe noch einen neueren Wagen mir Saisonkennzeichen
wo ich die Batterie sehr ungern abklemme, da mache ich dann von November bis März ein Erhaltungsladegerät dran, sonst geht da wohl nichts mehr und Luftdruck erhöhe ich auch um ca. 0,5 Bar.
Der neueste Trend mit Ölwechsel vor dem Zweigstellen mag vielleicht seinBerechtigung haben, in den letzten 30 Jahren habe ich das mit verschiedenen Autos auch nie gemacht, bisher ist mir noch kein Motor kaputt gegangen.
Meine Erfahrung dazu 🤔
Gruß Dirk

Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag